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Monoporter Fahrradanhänger sind uncool, schwer, manövrierträge und
eine Behinderung Denn dieser fetzige Einrädrige zieht alle Blicke auf sich, er ist relativ leicht, sportlich-wendig wie ein Carver und sogar ungeheuer geländegängig. Und er ist nicht zuletzt ein bedienerfreundliches Funktionswunder. Platz sparend oder auch reisefertig krümelt er sich in eine Tragetasche, in weniger als einer Minute entfaltet er sich ohne Werkzeug zu seiner wahren Grö8e. Die Montage der Kupplungsstücke ans Bike ist kinderleicht, ein längerer Schnellspanner liegt bei. Das Anhängen des Monoporters erfolgt "im Handumdrehen" mit den - abschließbaren - Drehgriffkupplungen. Auf die faserverstärkte Kunststoff-Ladefläche kommen die Kiste Hopfentrunk und das Grillset fürs Lagerfeuer am Badesee. Oder die 100-Liter-Packtasche: wasserdicht verschwei0t, durch Rollverschluss kompakt an das Volumen des Inhalts anpassbar (damit beim Fahren nichts schlabbert), separate Innentasche fürs häufig benötigte. Mit vier Snap-on-Klicks sitzt der Sack bombenfest auf der Platte. Bis zu 25 Kilo Gewicht verträgt der Einrädrige anstandslos, und das ist ein ziemlich großer Wochenend-Einkauf. Auf Stra8e, Weg und Trail arbeitet der Monoporter nicht gegen das Bike, sondern folgt wie ein treuer Hund in der Spur des Hinterrads. Seine Traglast dämpft eine Elastomer-Schwingen-Federung, bergab wirkt sich der niedrige Ladeschwerpunkt sehr positiv aus. Schlank wie er ist, sind für den Monoporter auch enge Gassen und Trails kein Problem: Er schlängelt sich durch, hüpft über Bordsteine, federt über Stock und Stein. Sensationell spannend vor allem, wie er sich in die Kurven legt. FAZIT: Der Monoporter ist eine bis in
alle Details durchdachte Symbiose aus Alltagstauglichkeit, Funktion und
sportlich-modernem Design. Der alte Fahrradanhänger ist passe, mit
dem Monoporter ist der pfiffige, dynamische Biketrailer geboren. Trailer
- wie wahr! |